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Kommuniziere positiv, wenn du möchtest, dass dir Menschen folgen.

 

 

So nutzt du positive Kommunikation in Gesprächen und Vorträgen 

Wusstest du, dass eine Untersuchung des Nobelpreisträgers Daniel Kahnemann gezeigt hat, dass die positive Formulierung einer Aussage mehr Zustimmung erzeugt, als die dahinter liegenden Fakten? Insgesamt lösen positive Formulierungen viel weniger Widerstände bei Gesprächspartnern aus und lassen dich damit mehr Zustimmung finden. Deshalb lernst du heute, wie du professionell positiv kommunizierst.

Technik 1: positive Wortwahl

Im Video zeigt Tom anschaulich, wie alleine die Wortwahl für komplett andere - angeblich rationale - Entscheidungen sorgt. Formuliere deshalb in Zukunft deine Botschaften positiv. Negative Formulierungen führen häufig zu Verteidigungsreaktionen des Empfängers und damit nicht zur Wunscherfüllung.

Beispiel 1: Anstatt Menschen zu sagen, was sie nicht tun sollen ("Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt", "Vergessen Sie nicht ihr Handy auszuschalten."), sprich klar aus, was du von Ihnen erwartest und kreiere damit eine positive Zielvorstellung. ("Bitte achten Sie zu jeder Zeit auf Ihr Gepäck.", "Bitte denken Sie daran, Ihr Handy nach der Veranstaltung wieder einzuschalten.")

Beispiel 2: Formuliere bei Handlungsoptionen wünschenswerte Ziele "Damit können wir XY schaffen" anstatt Negativszenarien "Damit können wir XY entgehen". 

Technik 2: Nutze das Wort "aber" als Kopplungswort mit positivem Ausblick

Das Wort "aber" fungiert oft als "Löschtaste" der vorhergehenden Information. Dein Gegenüber wird die Informationen nach dem Wort als überproportional wichtig erachten und den Teil davor vergessen.

Lösung 1: Diese Misere kannst du umgehen, indem du deine Satzstruktur umstellst. Aus "Wir finden Ihren Vorschlag sehr interessant, aber leider haben wir kein Geld." wird "Wir haben leider kein Geld, aber finden Ihren Vorschlag sehr interessant." - Durch die Positivnachricht nach dem Wort aber, gewinnt diese an Bedeutung und Handlungsoptionen bleiben bestehen.

Lösung 2: Ersetze das Wort "aber" durch das Wort "und" - dies macht in den meisten Fällen auch viel mehr Sinn.

Deine Aufgabe der Woche: Nutze das Wort "aber" mindestens 3 x bewusst als Kopplungswort mit positivem Abschluss des Satzes.

Tversky, A. & Kahneman, D. (1981): The framing of decisions and the psychology of choice. Science 211(4481). 453- 458.

Schulze, Jan Henning (2013): Wie Sprache unsere Entscheidungen beeinflussen kann. Diskussionsforum Linguistik in Bayern.

DUDEN, Die häufigsten deutschen Worte, abgerufen am 14.02.2020

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