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Drei Techniken, wie du dein Publikum zum Staunen bringst und unvergesslich wirst

 

Wie du dein Publikum in Staunen versetzt und für ewig in Erinnerung bleibst

Die meisten Menschen haben schon nach sehr kurzer Zeit vergessen, was der Inhalt deines Vortrages war. Prof. Ebbinghaus hat in einer Studie belegt, dass Menschen bereits nach nur 20 Minuten nur noch 60 % des Inhaltes in ihrer Erinnerung abrufen können. Mit der Zeit fällt die Erinnerung noch weiter, sodass nach sechs Tagen nur noch 23 % des Inhaltes in Erinnerung bleibt. Damit es bei dir anders ist und sich deine Zuhörer lange an dich und deinen Inhalt erinnern, sei anders und schöpfe aus dem Unmöglichkeitsraum. Wie das geht, erfährst du in diesem Beitrag.

Sei verspielt und innovativ

Es gibt nur zwei Feinde einer jeden Rede: Angst und Vorhersehbarkeit. Wenn du es schaffst, nicht vorhersehbar zu sein, dann werden dich die Menschen lieben. Ein großartiges Beispiel ist Simon Pierro. Er nutzt in seinen Vorträgen häufig Zauberei und versetzt seine Zuschauer dadurch regelmäßig ins Staunen. Du musst jetzt natürlich kein Zauberkünstler werden. Aber was du sehr einfach tun kannst, ist mit deinen PowerPoint-Folien zu spielen. Eine sehr einfache Möglichkeit ist es, nicht einfach nur weiterzuklicken, sondern den Inhalt "wegzupusten". Dafür bringst du eine Animation mit ein, die den Inhalt aus dem Bild schiebt und pustest währenddessen in Richtung des Beamerbildes. Wenn du noch viel mutiger wirst, dann kannst du selbstverständlich noch viel kreativer werden und die Möglichkeiten der Technik weiter ausreizen. Trau dich!

Sprich alle Sinne deiner Zuschauer an

Ein Vortrag besteht nicht nur aus dem, was dein Publikum hört. Dein Publikum sitzt vor dir und ist bereit, um alle Sinne zu benutzen. Wenn du ihnen mit deinem Vortrag genau das bietest, wirst du dich deutlich abheben und in Erinnerung bleiben. Aktiviere doch zum Beispiel den Geruchssinn. Ein bekannter Event-Psychologe, Ben Panther, benutzt Rosenduft in den Seminaren, die er betreut, weil sich die Leute dann besser konzentrieren können. Wie ist der Seminarraum, den du betrittst temperiert? Wie fühlt er sich also an? Was kannst du den Leuten zum Anfassen in die Hand geben, um sie den Tastsinn erleben zu lassen? Wie ist die Beleuchtung im Raum? Haben deine Zuschauer mal etwas geschmeckt, was du verteilst? All das hat einen Einfluss auf das Gesamterlebnis und die Merkfähigkeit deines Publikums.

Verliebe dich in den Gebrauch von Technologie

Wir leben in einer Welt, in der Technik ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens ist und weiter sein wird. Es hat zwar nicht jeder Präsentationsraum auch eine moderne Ausstattung, aber du kannst selbst sicherstellen, dass du die Technik parat hast, die du brauchst. Ein einfaches Beispiel ist der Einsatz von einem Lautsprecher, um Klänge mit einzubauen, die das Lernergebnis unterstützen. Oder nutze Möglichkeiten des Internets. Live-Umfragen des Publikums mit ihrem Smartphone sind heute einfach möglich. Das Ergebnis der Auswertung kann live auf dem Beamer-Bild dargestellt werden. Wie bei allen anderen Techniken, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt.  

Deine Aufgabe der Woche: Benutze bei deinem nächsten Vortrag oder Präsentation deine PowerPoint-Folien auf eine kreative Art und Weise.

 

 

Hermann Ebbinghaus: Über das Gedächtnis. Untersuchungen zur experimentellen Psychologie. Duncker & Humblot, Leipzig 1885.

Ben Panther: Eventpsychologie - Das Unsichtbare optimieren. Emotionen intensivieren. 2015

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