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Der ultimative "rote Faden"

 

Wie du deinen Körper nutzt, damit dir deine Zuhörer besser folgen können

Auch wenn du deine Rede perfekt strukturiert hast, kann es dir passieren, dass Zuhörer auf dich zukommen und dir das Feedback geben, dass sie nicht richtig folgen konnten. Ihnen hat der berühmte "Rote Faden" gefehlt. Glücklicherweise gibt es eine Technik, die dich dabei unterstützt, deine Rede viel verständlicher und einprägsamer zu machen. Mit der proxemischen Bewegung, also der Bewegung im Raum, nutzt du deinen Körper als Unterstützung für deine Rede. Wie genau, das erfährst du in diesem Video.

Beginne mit respektvollem Abstand zum Publikum

Du startest noch nicht ganz vorne auf der Bühne. Indem du etwas weiter weg von der ersten Reihe deine Rede beginnst, gibst du deinem Publikum erst einmal Raum, dich wahrzunehmen und kennenzulernen. Dadurch wirkst du weniger bedrohlich und gibst ihnen etwas Zeit, Vertrauen zu dir zu fassen. Hier beginnst du dann deinen Eröffnungssatz. Danach kannst du einen Schritt nach vorne machen, dich dem Publikum nähern und deine Einleitung fortführen. Der Schritt nach vorne hebt auch die Dringlichkeit noch ein mal hervor.

Nutze die Dreiecksstruktur

Nachdem du deine Rede eingeleitet hast, kommst du zu den Hauptpunkten der Rede. Nun kommt das Geheimnis: Du gibst jedem Hauptpunkt eine Position auf der Bühne. In der Dreiecksstruktur bewegst du dich immer wieder auf die gleichen Punkte zu und bleibst für die Zeit der Ausführung dort. Profis bewegen sich während der Überleitung zum nächsten Hauptpunkt auch physisch zum Punkt auf der Bühne und treffen ihre Kernaussage des Hauptpunktes dann, wenn sie den anderen Punkt erreicht haben. Zum Schluss der Rede kommst du dann wieder zum Ausgangspunkt der Rede zurück und schließt sie damit auch physisch und visuell ab. Durch diese Punkte auf der Bühne, können die Zuschauer jetzt viel einfacher die Punkte in ihrem Kopf strukturieren und insgesamt besser folgen. Zusätzlich ermöglicht es dir, während deiner Rede auch auf die Punkte zu zeigen auf denen du standest, um damit auch visuell auf das Gesagte zu referenzieren.

Diese Technik ist nicht nur auf der Bühne nutzbar, sondern in allen Redesituationen. Beispielsweise kann es sein, dass du in einem Besprechungsraum bist und eine Präsentation hältst. Mache dir dann Gedanken, wo im Raum du dich bewegen und hinstellen kannst.

Storyteller Positionen

Zusätzlich zu deinen Hauptpunkten möchtest du vielleicht auch eine Geschichte, also Storytelling, einbauen. Hier hilft es, wenn du für die Geschichte einen neuen Punkt wählst. Beispielsweise einen Stuhl oder etwas anderes. Damit schaffst du wieder einen neuen Raum, den die Zuschauer mit der Geschichte verbinden. 

Deine Aufgabe der Woche: Benutze bei der nächsten Gelegenheit den Raum, in dem du sprichst, um einen besonderen Punkt in deiner Rede hervorzuheben.

 

 

Zarefsky, David; Public Speaking - Strategies for Success" Fifth Edition, Seiten 316ff.

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